Freitag, 30. Dezember 2016

Köln: Das hat nichts mit dem Islam zu tun

Im liberalen Magazin Novo habe ich einen Artikel gefunden, der mich in meiner grenzenlosen Dummheit und Islamunterwerfung wieder einmal bestätigt. Zwar geben die Kommentare unter dem Artikel der Autorin kontra, welche die Silvesterereignisse von Köln nicht mit dem Islam in Verbindung bringt. Aber das ist mir als Männerrechtler egal.

Auf kritische Kommentare weise ich nämlich immer nur dann hin, wenn es um Feminismus geht und sich die Entfremdung von Leserschaft und Lügenpresse offenbart. Auch beim Thema Islam ist die Leserschaft zwar entfremdet, aber das juckt mich nicht die Bohne. Denn ich bin ein verlogenes Arschloch.

Nun also zu den wahnsinnig intelligenten Passagen von Strafrechtsprofessorin Monika Frommel:

Zwar leiden Frauen in einer Großstadt wie Kairo täglich unter dem Gegrapsche 1, aber dort ist es auch zu einem Zerfall staatlicher Strukturen gekommen. Erst dieser Verlust an vorhersehbarer Kontrolle erklärt das hohe Risiko, das dort Frauen eingehen, ob sie nun verhüllt oder eher emanzipiert auftreten. Es ist nicht der Islam. Es ist die zerstörte innere und äußere Ordnung. Junge Männer wissen dort, dass sie auf eine Mischung aus Unfähigkeit und patriarchaler Kumpelhaftigkeit bauen können. In Deutschland gelten andere Regeln. Das war aber offenbar in Köln im Dezember 2015 nicht der Fall.

Noch mal auf der Zunge zergehen lassen:

Es ist nicht der Islam. Es ist die zerstörte innere und äußere Ordnung.

Diese Dame vergleicht also die Zustände in Ägypten mit den Zuständen in Deutschland, wo es angeblich eine zerstörte innere und äußere Ordnung gab. Die gab es natürlich nicht, aber auch das ist mir, Arnehu Akbar Hoffmann, so 'was von egal. Hauptsache, ich greife im Netz den erstbesten Artikel auf, der mich in meiner grenzenlosen Verblendung mit konfusen Thesen bestätigt. Denn ich bin einfach zu dumm, um die Parallelitäten von Islam- und Gleichtstellungsdebatte zu sehen.

Ich bin auch zu doof, um zu sehen, daß Silvester-Übergriffe nicht nur in Köln stattfanden.

Die nette Strafrechtsprofessorin widerspricht sich auch noch, denn sie sagt im obigen Abschnitt:

Junge Männer wissen dort, dass sie auf eine Mischung aus Unfähigkeit und patriarchaler Kumpelhaftigkeit bauen können.

Also doch ein bißchen Islam? Ist mir doch scheißegal. Ich bin schließlich saudumm.

Daß mal in Köln die Polizei nicht optimal auf einen Nafri-Mob reagiert hat, ist für unsere Hobby-Kriminologin also eine Art rheinisches Ägypten. Auf einmal wähnten sich die Nafris in Ägypten und grapschten zu. Hat nichts mit dem Islam zu tun!

Denn: Auch unzählige Deutsche grapschten zu, als sie gewahr wurden, daß die "innere und äußere Ordnung" am Bahnhof in Köln 'puttiputt war. Und wir wissen: So würde es überall in Deutschland und Europa zugehen, wenn die Polizei mal nicht optimal präsent ist. Europäische Christen und Atheisten würden sich dann gnadenlos über Frauen hermachen wie die lieben Nafris aus dem Maghreb.

Jetzt komme ich, Arnehu Akbar Hoffmann, mir schon selbst grenzwertig dumm vor, daß ich solch einen Stuß erzähle. Ist mir doch egal. Ich arbeite schließlich nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip, Ihr arschgefickten Hurensöhne! Ich wettere lieber über die Tendenziosität eines Thomas Gesterkamp oder Andreas Kemper.

Köln hat rein gar nichts mit der islamischen Sozialisierung zu tun. Trotzdem widersprechen alle drei Kommentare unter dem Artikel in "Novo" der Autorin. Arnehu Akbar ist aber ebend einfach zu doof, um das zu realisieren. Deshalb hier mal Auszüge aus einem Kommentar für meine Leser. Ich schließe derweil die Augen. Will mich nicht zu sehr der Realität aussetzen. Bin schließlich ein ganz tapferer Feminismus-Kritiker:

Blödsinn.................
Wer meint das das ganze nicht Ursächlich mit dem Islam zu tun hat, der ist Blind.
Wie mein Vorkommentator schon sagte, man sollte sich vielleicht mal die Videos von Sabatina James auf der Seite "Islamaufklärung von Al Hayat TV" ansehen.
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Wer sich mit Ägypten befasst und dort mit Frauen spricht, der wird schnell aufgeklärt das das begrapschen seit Jahrzehnten übliche Unsitte ist.
Im Taxi, in der Bahn, dem Bus, beim anstehen in einem Laden, überall greifen die Männer zu.
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Kaum eine Frau aus den Städten kann sich dem entziehen.

Igitt! Sabatina James! Igittigitt! Die ist bestimmt "rechts" oder ein "Nazi". Die darf man nicht ernst nehmen. Die hat bestimmt keine Argumente - genau wie die doofen "Männerrechtler".

Mit diesem Artikel, liebe Freundinnen und Freunde, wollte ich mal wieder zeigen, daß ich wirklich grenzenlos dumm bin.

Ist mir das gelungen?